Dirac-RCS in der Praxis

Quadral Titan, die Legende..

QUADRAL Titan 1 – eine Analyse

Wir haben uns 2015 auf den Westdeutschen HiFi-Tagen im Maritim Hotel in Bonn einen Wunsch erfüllt, den Wunsch endlich mal wieder einen „Männerlautsprecher“ vorzuführen. Einen Lautsprecher mit Wucht und Dynamik, der die Größe eines Orchesters, aber auch die Wucht fetter Stromgitarren wiederzugeben vermag. Dort feierten wir mit unserer BigLine MSW eine sehr erfolgreiche Premiere.

Der Wunsch nach großen, krafvollen Lautsprechern schwirrte schon lange in unseren Köpfen, aber ein Ereignis in 2015 hat uns den nötigen Kick gegeben das auch wirklich zu tun.

Als wir bei einem Kunden eine der legendären Konstruktionen aus den 80er Jahren hörten, waren wir zunächst sehr enttäuscht. Wir mussten uns eingestehen das uns die Erinnerung an vergangenen Zeiten etwas vorgemacht hatte. Die berühmte Quadral Titan, einst der Meilenstein am Lautsprecher-Himmel, hörte sich mit heutigen Erfahrungen und Erkenntnissen nicht mehr so gut an wie uns das in Gedächtnis war.

Nach einer Überarbeitung mit der Raumkorrektursoftware Dirac-RCS sah das dann schon anders aus. Große, dynamische Wiedergabe, absolut souverän und auch bei mehr Instrumenten als für jeden kleinen Zwei-Weger gut sind, nicht aus der Ruhe zu bringen.

Der Besitzer des mannshohen Lautsprechers erlaubte uns einige tiefere Einblicke in die Konstruktion, davon handelt diese Bericht.

Letztens hatten wir die Chance mal eine gut gepflegte, weitgehend originale QUADRAL Titan 1 zu hören. Wir hatten sie bisher immer nur in Ladenlokalen und auf Messen gehört – und das ist auch schon eine „ganze Weile“ (ca. 30 Jahre) her.

Damals war das Teil ja der absolute Knaller – da wackelten die Messewände !!! Zu dem Zeitpunkt sind wir noch nicht mit einer speziell zusammengestellten Test-CD rumgelaufen – denn da wurde meist noch mit Schallplatte vorgeführt 😉

Der Besitzer der Titan wollte mal wissen ob die soweit in Ordnung war und ob man ggf. an der Aufstellung noch was drehen könnte. Außerdem wollte er mal wissen was denn so „digitales Teufelszeug“ wie die Dirac Room Correction Suite mit seiner schönen analogen Titan mit Röhrenvorstufe und (nachgerüstetem) Bi-Amping anstellen würde.

Die Ergebnisse des Hörtests und der Messungen war „überraschend“. Wir haben uns dann mal die Mühe gemacht unsere Messungen mit alten Testberichten zu vergleichen. Da alle Chassis der Titan 1 im HIFISOUND Lautsprecherjahrbuch von 1986/87 gemessen wurden haben wir auch mal ein Boxsim-Modell erstellt und mit den Testberichten und unseren Messungen verglichen.


Istzustand:

Um es kurz zu machen: der Hörtest und die nachfolgenden Messungen fielen vernichtend aus – „Bumm-Zisch“ ist noch geschmeichelt. Es gab im Grunde drei Chassis: die drei, die man sehen kann, hörte man auch als einzelne Chassis heraus (was ja gerade NICHT passieren sollte):

  • der Bass spielte eine wunderbare, aufgedunsene One-Note-Samba bei 40 Hz
  • übertönt von einem nervigen, quäkenden Mitteltöner und
  • gefolgt von irgendetwas, das Zisch drüber macht

Die Messungen bestätigten das Bild, viel Bumm, Quäck und Zisch. Dazwischen eine breite Grundtonsenke und ein tiefer Einbruch im Übernahmebereich zwischen MT und HT. Hier mal die „gewedelten“ Messungen am Hörplatz:

Das hatten wir so nicht erwartet. Daher haben wir der linken Box mal kurz auf den Zahn gefühlt bzw. das Mikro ganz nah (ca. 2-5 cm) vor die einzelnen Membranen gehalten. Dadurch misst das Mikro vorwiegend das, was aus dem jeweiligen Chassis herauskommt und blendet die Anteile der weiter entfernten Chassis weitgehend aus. Wenn man das entsprechend skaliert und mit dem Gesamtfrequenzgang am Hörplatz vergleicht, kann man recht schnell feststellen, welches Chassis für welche Überhöhung bzw. für welchen Einbruch des Frequenzgangs der Gesamtbox verantwortlich ist und wo die Trennfrequenzen ungefähr liegen.

  • die Überhöhung bei 40 Hz von 17 dB (das entspricht subjektiv in etwa der 4-fachen Lautstärke) kommt vom Raum. Obwohl das Mikro direkt über der Öffnung der Transmissionline war dürfte der Peak der magentafarbenen Kurve schon von der Raumrückwirkung beeinflusst worden sein
  • von 90 bis 200 Hz fällt der Schalldruckpegel des Tieftöners um 7 dB ab -> die Grundtonsenke kommt nicht vom Raum sondern vom Chassis bzw. der Frequenzweiche
  • von 400 bis 4000 Hz korreliert die Nahfeldmessung vor dem Mitteltöner perfekt mit der Messung am Hörplatz -> der Anstieg von 8 dB zwischen 300 und 350 Hz kommt also nicht vom Raum sondern vom Chassis bzw. der Frequenzweiche
  • ab 5 kHz ist der Hochtöner für den Frequenzgang verantwortlich: im Nahfeld direkt auf Achse gibt es mehr oberste Höhen, am Hörplatz wird ja die Abstrahlung über alle Raumwinkel aufsummiert, dort sind die obersten Höhen leiser
  • die 4dB-Stufe im Gesamtfrequenzgang bei ca. 4 kHz kommt vorwiegend vom Mitteltöner, der dort eine Membranresonanz hat. Der Hochtöner führt diese Stufe aber ab 5 kHz nahtlos weiter

So, Messungen und Höreindruck passen zusammen, die Ursachen sind geklärt. Aber – hat die QUADRAL Titan 1 damals auch schon so bescheiden geklungen und die Zuhörer wurden nur durch geschickte Wahl der Vorführmusik darüber hinweggetäuscht?

Was sagt die Fachpresse zur Titan1?

Klärung bringt der Test der STEREOPLAY vom Dezember 1981, den man (in lausiger Qualität) auf der „Mythos Titan“-Seite finden kann. Dort wird folgender Frequenzgang gezeigt (die vertikalen Linien bei 20, 200, 2000 und 20000 Hz sowie die Frequenzen der Peaks bei 55, 550 und 5500 Hz wurden von uns hinzugefügt):


Quelle: Stereoplay auf Mythos Titan…Titanstory.de

-> der Peak des Mitteltöners und Hochtöners um jeweils ca. 5 dB ist dort auch bereits zu erkennen

Damals (vor über 30 Jahren) ist das offenbar keinem aufgefallen, und das war ja wohl auch Sinn der Sache. Schwer zu glauben aber wahr – die Titan die wir hier vor uns haben zeigt sehr ähnliche „Charaktereigenschaften“ (= Fehler) wie die in der STEREOPLAY 12/1981 so hochgelobte Titan 1. Was steht noch gleich im Fazit:

„Mit ihrem offenen und verfärbungsarmen Klangbild im gesamten Frequenzbereich setzt die Titan neue Maßstäbe für eine Passivbox“


Titan1 + Dirac

Um dem Besitzer vorzuführen wie eine QUADRAL Titan1 klingen KÖNNTE, haben wir das Gesamtsystem (Lautsprecher + Verstärker + Raum) mit der Dirac Room Correction Suite eingemessen (Infos zur Funktionsweise der Software mag der geneigter Leser hier nachlesen).

So sieht der an 9 Positionen gemessene und gemittelte Frequenzgang am Hörplatz aus:

Die Messungen mit dem Dirac Live Calibration Tool bestätigen die vorherigen „gewedelten“ Ergebnisse mit unserer Software JustOct. Die rote Kurve ist die gewünschte Zielfunktion am Hörplatz. Und so sieht das dann nach der Optimierung durch Dirac aus:

Die schwarze Kurve zeigt die Wirkung des Filters – in weiten Bereichen muss im Bassbereich um 10 dB angehoben werden, das ist Schwerstarbeit für den Verstärker!
Hinweis: die Korrektur passiert bei Dirac übrigens nicht nur im Frequenzbereich sondern auch im Zeitbereich.

Das sieht ja alles ganz nett aus, aber: wie klingt es denn?

Wow, ein vollständig anderer Lautsprecher, neutral, angenehm, erwachsen . . . einfach nur wow! Der Unterschied war frappierend:

  • Männerstimmen fehlte zuvor vollkommen der „Körper“
  • Schlagzeug klang wie Kinderspielzeug
  • Bass war nur 1 Ton, der nichts mit der Musik zu tun haben schien
  • daneben gab es noch Gequäke im Mittelton und Gezischel im Hochton

Nachher war alles so wie es sein sollte und das Teil machte höllisch Spaß . . .

Um den Effekt von Dirac zu hören kann man die Wirkung einfach ausschalten. Schon nach 3 oder 4x Zurückschalten auf die ungefilterte Originalversion bat uns der Besitzer das doch lieber sein zu lassen – zu schlimm war die Erkenntnis wie ungenießbar sich die Originalversion anhörte. Auch hier zeigte sich wieder: je „schlechter“ die Ausgangssituation, desto unglaublicher ist der Effekt von Dirac.

Fazit:

Manche alte Schätzchen sind offenbar lange nicht so gut wie ihr Ruf – zumindest die Titan1 wußte im „Original“ gar nicht zu gefallen. Eine Über-Alles-Korrektur mit Dirac hat aus der Bumm-Quäck-Zisch-Kiste zwar einen gut klingenden, erwachsenen Lautsprecher gemacht – man braucht aber schon potente Verstärker um mit dem Teil Lautstärken zu erzielen.

Dies ist zum Großteil auf die wattfressende Auslegung der Frequenzweiche zurückzuführen: hier werden oberhalb von 250 Hz im Mittel 7 dB „verbraten“, es kommen also nur noch 20% der Verstärkerleistung an den Chassis an. Mit einer etwas anderen Auslegung der Frequenzweiche kann man einen deutlich lineareren Frequenzgang erreichen UND im Mittel 4-5 dB Wirkungsgrad gewinnen. Das reduziert die Ansprüche an die Verstärker oder erlaubt – bei gegebenem Verstärker – 4 bis 5 dB höhere Spitzenschalldrücke ;-). Bitte hierzu auch unseren weiterführenden, sehr ausführlichen Bericht mit Simulationen und weiteren Messungen der Titan lesen.

Noch besser ist dann nur eine Aktivierung mit unserer Schaltzentrale A3 oder ähnlichen.

Erfahrungsberichte

Erfahrungsbericht Visaton Admin im Visaton Forum

Ein großer Dank geht auch an Thomas und Theo von HiFi-Selbstbau. Die Vorführung des Dirac Systems war äußerst überzeugend und teilweise etwas schockierend, wie vergleichsweise „einfach“ man einen katastrophalen Raum mit Elektronik optimieren kann. Ich war auf jeden Fall beeindruckt. Nochmal zur Erinnerung: 1,2 sec. Nachhallzeit im mittleren Frequenzbereich! Die Stimmwiedergabe beim Solo Stück von „Sting“ schwankte von „Matsch-Klangbrei“ (Anmerkung: ohne Dirac) zu „vernünftige Bühnenabbildung“ (mit Dirac).

 

Erfahrungsbericht auf Ken Rockwell Audio

 

Erfahrungsbericht des Sysiphus im HiFi-Selbstbau Forum

Freunde,

ich bin wg. Dirac auf Laptop/J.River umgestiegen, was so schon eine feine Sache ist. Ich habe nun am WE meine TRIO mit Aktivweiche mit der Dirac-Testversion gehört.

Die Kalibrierkurve zu messen war von der Menüführung her simpel. Wer schon viele Lautsprechermessungen gemacht hat und sein Equipment kennt wird damit Null Probleme haben. Kalibrieren dürfte aber auch für Newbies kein wirkliches Problem sein.

Dirac zum Laufen zu bringen war dann definitiv nicht simpel. Obwohl ich ein Soundkartenfuchs bin, habe ich 1.5 h Stunden benötigt, bis klar war, dass Dirac meine Soundkarte (M-Audio Fast Track Pro) über den ASIO-Treiber und nicht über den sonst IMMER funktionierenden Treiber ‚Fast Track Line1/2‘ ansprechen möchte. die Tatsache, dass J.River im Windows-Auto-Start-Up sofort hochlief dürfte die Sache nicht einfacher gemacht haben. Der Tipp im Manual erst mal eine kleine Anwendung laufen zu lassen war ein Durchbruch. Nachdem es mit Audacity lief, funktionierte alles andere auch. An den Schwierigkeiten gebe ich nicht Dirac die Schuld. Das Zusammenspiel von Windows & J.River & Dirac & Kartentreiber ist halt nicht trivial.

Ich wurde durch den Klang für die Mühe entschädigt. 1. Eindruck – Räumlichkeit wie festgenagelt, aber ohne Aura, eher kleine Bühne. Das kannte ich von der exakt eingemessenen TRIO schon, allerdings dauerte das Einstellen mehrere Stunden und nicht nur Sekunden wie mit Dirac.

2. Eindruck – Tonal sehr ausgeglichen. Eine so glatte Frequenzgangkurve ist mit konventionellen Mitteln in der Praxis nicht zu erzielen. Zielkurve war eine Gerade mit -3.0 dB/Dekade und Abflachung bei 50 Hz. Unterhalb der -3 dB-Frequenz des TT wurde nicht mehr korrigiert. Das war die Kurve, die in meinem Raum immer gut funktioniert hat.

3. Bleibende Eindrücke – Die Verständlichkeit von Stimmen ist mit Dirac deutlich besser, alles Impulshafte kommt knackiger. Über lange Zeit gehört empfand ich das Klangbild deutlich detailreicher ohne dabei zu nerven. Das hatte ich zuvor noch nie so gehört. Normalerweise muss man für mehr Details irgendeinen Tod an einer anderen Stelle sterben. Der übliche Tradeoff, dass einige Aufnahmen mit einer besseren Anlage zu Schrott werden blieb aus. Lediglich einige sehr trockene Aufnahmen klingen nun wie Knäckebrot (Wasa hat sicher eine Fabrik in Uppsala).

Ich habe schon viel Geld für HiFi versenkt, selten habe ich eine so gute Klangverbesserung pro Euro gehört. Wenn die Stereoversion dann endlich kommt, bin ich der erste Kunde.

Grüße von Sysiphus

09.09.2013

 

Erfahrungsbericht des Users Daniel U. (Kunde des Hauses per Mail)

Also ein kleiner Bericht:

Die Software verträgt sich sogar mit dem asynchronen Modus meines neuen DAC´s. Es ist übrigens ein T+A DAC 8. Und der war schon ohne Dirac unfassbar gut, weil er durch diesen asynchronen Modus dem Laptop seinen Takt aufzwingt und den doch recht starken USB-Jitter vollständig eliminiert.

Ich behaupte nun, dass kein Player dieser Welt der Kombination aus Laptop – foobar mit wasapi – Dirac RCS – T+A DAC 8 auch nur ansatzweise gefährlich werden kann. Was da nun an Detailreichtum aus meinen Dynaudio Audience 122 zu Tage gebracht wird ist geradezu unfassbar. Es war wie gesagt schon ein deutlicher Sprung von meinem alten Wandler auf den T+A, nur was Dirac jetzt noch alles verbessert ist unglaublich.

Und es spielt momentan auch noch die Einstellung aus der Testversion. Ich werde die nächsten Tage eine neue Messung starten und weiter testen, was noch geht. Und da geht bestimmt noch was.

Fazit:
Es gibt für Leute, die als Musikquelle den PC nutzen, keine bessere und vor allem billigere Lösung, um das Potenzial der Anlage zu Tage zu bringen, als diese Software. Da ist Ihnen ein ganz großer Wurf gelungen.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel U,,,,,,,

12.09.2013

 

Ja, wie erwartet hat alles problemlos funktioniert. Das Zusammenspiel des xtz-Mikros mit Dirac ist pure Automatik. Nur bei einem Schritt der Prozedur musste ich von den vorgeschlagenen Einstellungen abweichen: mit dem von Dirac vorgeschlagenen ASIO-Treiber der externen Soundkarte (meridian explorer) konnte Dirac keine Testmessungen machen für den Pegel der Einmessungen. Es kam schlicht kein Rauschen aus den Lautsprechern. Einmal zurück und in Dirac den anderen Treiber für die Soundkarte ausgewählt, war alles OK.

Das Ergebnis: Eine tolle Software. Aber das hatte ich nach den Forenbeiträgen ja schon erwartet. Meine beiden bekannten Probleme sind glattgebügelt (stehende Welle bei 70 hz und übertriebene Höhen jenseits der 10 khz). Was ich so nicht erwartet hätte:

– Die Konturen sind angenehm deutlicher geworden bei der Abbildung verschiedener Instrumente, Stimmen. Stimmwiedergabe hat mE besonders profitiert.

– Anders als bei anderen Einmessverfahren, die ich bisher probiert habe, ist die Verbesserung an vielen Stellen im Raum zu bemerken, nicht nur in meinem Hörsessel.

Gratulieren Sie bitte den Schweden von mir.

Die Summe für die Vollversion habe ich gerade an Sie überwiesen.

Bitte schreiben Sie mir, was ich denn jetzt genau tun soll, um die Vollversion zu erhalten. Heute oder morgen läuft meine Testversion aus.

Und vielen Dank für die gute Beratung.

Lothar O.

 

Erfahrungsbericht des Users M.K.M=Speedy aus dem HiFi-Forum

Ich kann gar nicht mehr aufhören mit Musik hören, obwohl ich noch andere Sachen zu tun hätte
Man hört den Subwoofer bei Dance/Techno Musik überhaupt garnicht mehr heraus.
Es drückt einfach zentral von Vorne.
Bei Rock ist der Bass teilweise etwas mau aber man kann ja seine Frequenzkurve abstimmen wie man will, Octave, ab wann und wie viel.
Bis +8db bekomm ich auch eine bolzgerade Anhebung hin.

Demletzt eine Nubert Anlage mit den dicken Nubox und Aw1000 gehört.
Da hat halt garnix zusammengepasst.
Der Sub hat nur gerumst und kam immer zu spät und die Standboxen haben nur so vor sich hingebrummt im Bass.
War halt alles Andere als gut aufgestellt.
Da hab ich mal wieder gesehen was die Aufstellung schon ausmacht.

Im direkten Vergleich hört sich meine Anlage nun an wie High End.
Und das sind ja nur alte Vector 77 die ordentlich schon was mitmachen mussten.
Und endlich hat sich mein Visaton Sub bewährt den ich schon mal komplett neu gebaut habe.
Ich kanns immer noch nich glauben wie gut er sich bei schnellen Basswechseln ins Klangbild einfügt.
Total musikalisch das Teil aber trotzdem ordentlich Power dahinter.

21.08.2012

 

Erfahrungsbericht des Users Discus_GL aus dem Diy-HiFi-Forum

Hallo zusammen,

habe gestern erstmals etwas länger mit unterschiedlicher Musik und an unterschiedlichen Sitzplätzen in meinem Wohnzimmer mit und ohne DIRAC gehört. Vorher drei völlig unterschiedliche Hörplätze vermessen und verschiedene Filter erstellt (für die drei Sitzplätze jeweils mit unterschiedlicher Bassanhebung und Höhenabsenkung).

  • Die Vermessung und Filtererstellung geht schnell und sehr einfach – die Bedienung des Programms ist wirklich simpel und intuitiv.
    Im DIRAC Player dann 4 Filter geladen und gehört…
  • Das Ergebnis: mit DIRAC klingt alles perfekter und stimmiger. „Härten“ oder tonale „Überspitzungen“ die bislang bei einigen Musikstücken (Frauenstimmen, Saxophon o. ä…) vorkamen, sind weg! Und das auf allen Hörplätzen!!!
  • Selbst wenn nicht die Filterkurve für den jeweiligen Hörplatz eingestellt ist klingt es merklich besser – die entsprechende Filterung gibt dann noch ein bisschen bessere Mittenlokalisation.
  • Im Bassbereich klingt es mit DIRAC „tockener“ und sauberer, wenn auch etwas „dünner“ – aber ich denke vorher war es mit Raummoden zuviel. Jedenfalls klingt es jetzt deutlich „runder“.
  • Die räumliche Abbildung ist ebenfalls präziser und realistischer geworden.

    Kurz gesagt, DIRAC überzeugt mich in jeder Hinsicht.

    Dass der Raum und seine „Tonalität“ bzw. eine tonale Ausgewogenheit, einen so wesentlichen Einfluss auf die Wiedergabe hat, habe ich lange auch nicht geglaubt. ……….

    Noch ein Wort zur „Investition“, denn für rund 600 Euro (DIRAC -25% plus XTZ-Mic) hätte ich auch neue Hardware kaufen können:
    Meiner Einschätzung nach, ist dieses Maß an Verbesserung bei mir auf „herkömmlichen“ Wege nicht zu erreichen (mal von Umzug in einen optimierten Hörraum abgesehen). Weder neue Endstufen, neuer DAC, neue Kabel oder andere „Hardware“ hätten das gebracht – der ungünstige Raum wäre ja geblieben. In meiner HiFi-Geschichte gab es bisher auch wenig, was ein solches Maß an „Verbesserung“ brachte (…die Manger-Wandler waren seinerzeit so was…) – aber manches kostete deutlich mehr als DIRAC.

    PS.:
    In einem anderen Forum wird auch die Installation und Stabilität von DIRAC besprochen – bei mir läuft die DIRAC-Vollversion (1.0) auf einem schwarzen MacBook mit OS 10.7, iTunes und PureMusic bislang sehr stabil und völlig problemlos.
    Auf einem Unibody-MacBook (erste Serie) mit OS 10.5 stürzte die Demo-Version beim Speichern der Filter hin und wieder ab. Beim zweiten Anlauf klappte es dann und ich konnte problemlos hören (der Player lief stabil).
    Beim Mac hilft es oft, von Zeit zu Zeit die Zugriffsrechte zu reparieren (Festplattendienstprogramm -> Laufwerke überprüfen).
    Bei mir war übrigens auch der Ordner „User/Library“ unsichtbar – hierhin unter „Application Support/DIRAC“ werden die Filter und Projektdateien von DIRAC gespeichert – wenn man diesen Ordner sichtbar macht (Terminal-Befehl: „chflags nohidden ~/Library“), gelangt man auch zu den entsprechenden Dateien – wenn man es denn braucht ;-)).

20.06.2012

 

Erfahrungsbericht des Users mussigg aus dem Diy-HiFi-Forum

  • Die Raumabbildung wurde deutlich kleiner, realistischer und vor allem schärfer. Stimmen sind nicht mehr so aufgeblasen, Gitarren haben eine realistischere Größe, Chöre lassen sich deutlicher in Einzelstimmen auflösen.
  • Der Raum gewinnt klar in der Tiefe, besonders z.B. bei den Chesky-Aufnahmen in einer Kirche. Weiteres Musterbeispiel: „Jazz in the Pawnshop“. Auf einmal ist die dritte Dimension da!
  • Die Raummoden sind deutlich reduziert. Ich versuche das noch mal über eine Messung zu verifizieren. Der Bass wirkt damit schwächer, weniger präsent, aber gleichzeitig präziser. Bassläufe bis in den Keller sind ohne größere Pegelunterschiede nachvollziehbar.
  • Die Tonalität hat sich nicht wesentlich geändert. Das wundert mich etwas, hat sich in Stuttgart doch bei geringeren Unterschieden zwischen der unkorrigierten und der korrigierten Frequenzgänge tonal doch viel getan. Bei mir sind Berge und Täler im akustisch wichtigen Bereich jetzt ausgeglichen, aber mit geringeren tonalen Änderungen.
  • Die Detailauflösung wird besser. Durch die schwächeren Moden und wohl auch weitere Effekte lassen sich feine Details oder auch Abklingvorgänge besser verfolgen. Beispiel: Patricia Barber: „Ode to Billy Joe“. Hallig aufgenommen, die Stimme ist aber auf einmal nicht im Hallnebel versunken sondern steht klar ausgeleuchtet davor und klingt lange nach.
  • Die Zielkurve ist eine schöne Sache. Ich habe gleich mal verschiedene Filter berechnet, mit leichter Loudness-Charakteristik für’s Leisehören und flach/leicht abfallend für höhere Lautstärken.
  • Die Korrektur wirkt sich je nach Hörplatz unterschiedlich aus. Ich habe mehrere Plätze ausprobiert und jeweils für diesen Platz gemessen und gefiltert. Eine gewisse Abweichung vom Stereodreieck lässt sich korrigieren, am saubersten klingt’s aber in der klassischen Position.

20.11.2011

 

Erfahrungsbericht des Users ingo74 aus dem HiFi-Forum

Dirac Live Room Correction Suite® im Web

Diskussionen:

Produktpräsentationen (Artikel):

Produktpräsentationen (Videos):

Produkte mit Dirac Live®:

Dircac-RCS + Manger MSW

mangerdiskus_links._boxManger…….Manger?…..kann man das essen……….?

Richtig angerichtet, mit einer Prise gut klingender Musik und einem halbtrockenen Hörraum ist der Manger sicher nicht in die Klasse „Fertiggericht“ für die Ohren einzuordnen. Über Geschmack lässt es sich nicht streiten…papperlapapp, hunderte HiFi-Jünger und deren Abgesandte beweisen jedes Jahr aufs neue, dass es sich über Geschmack vortrefflich streiten lässt, zumindest wenn es um einen Manger geht. Dabei haben die allermeisten dieses Gericht noch niemals vernünftig genossen, allerhöchstens in einem vor Schweiß dunstenden Raum auf einer „Fair“ mal den Kopf in die Tür gehalten.

Überhaupt, da steht der Küchenjunge Linguini aus Ratatouille vor einer Horde selbsternannter Rachs und präsentiert sein bestes Gericht, man sieht einhelliges Kopfnicken im Rhythmus wie in einer Großraumdisco, staunt am nächsten Tag im Guide Michelin, dass es wieder keinen Stern für den talentierten Küchenjungen gibt. Kann ja auch nicht, wenn die Herren die Suppe mit ihren von Salz verätzten Silberlöffeln probieren und damit jegliche neutrale Geschmacksprobe von vornherein verhindern.  Hätten sie mal nach ihrem Besuch der berühmten FastFood Kette McBummZisch die Zähne geputzt und den Mund ausgespült, dann hätte es eine realistische Chance gegeben, jenen feingliedrigen Geschmack der Linguini-Suppe zu erahnen und zu erkennen, welches große Kochtalent Linguini unter seiner Kochmütze sitzen hat.

 

Aber mit welchem  Restaurant-Stern hat man es denn hier zu tun? Da sind die Techniker, die aufs hundertstel Gramm genau sagen können,  wieviel Salz in die Suppe gehört und doch niemals eine vernünftige Erbsensuppe hinbekommen. Da sind die Theoretiker, die mit blumigen Worten umschreiben wie genau die Suppe zu schmecken hat und doch nur zu den „Kopf in die Tür Halter“ gehören, niemals selbst eine gute Suppe gegessen haben. Die Kochwelt ist verloren……………..

………Verloren? Nein, da gibt es eine kleine Gruppe, die sich ernsthaft mit natürlichen Zutaten beschäftigt und Suppen in allen Geschmacksrichtungen probiert, die sagen können „das könnte es sein“, und trotzdem weiter auf der Suche bleiben, sich immer wieder treffen, nach Perfektion suchen, um das Rezept für die beste Suppe der Welt zu finden. Wer weiß ob sie jemals ans Ziel kommen? Eines steht jedoch fest: Man muss auch die Manger-Suppe hinreichend probiert haben, um eine weitere Stufe der Gourmet-Treppe zu erklimmen.

Am 2.3.2012 machten sich also die Jung-Kochschüler der HSG Köln-Bonn-Bergisches Land auf den Weg in eines der angesagtesten Lokale unsere Zeit, dem Diskus-Manger´s in Bergisch Gladbach bei Köln. Im Gastraum angekommen rochen wir den Duft, den die Suppe verbreitete und sahen die bekannte dunkle Farbe der Scheiben, so wie es sein sollte. Aber schon die erste Geschmacksprobe ließ uns erschaudern, das schmeckte nicht wie das bekannte Gericht, eher wie ein Teller Wasser mit Aromastoffen. Lieblos, ohne Tiefe oder Feinzeichnung tönte es aus den Tellern, irgendwie ein Brei statt eines leckeren Gerichtes. Sofort haben wir unseren Geschmacks-O-Meter ins Gericht gehalten um zu ergründen, was passiert war.

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Da hatten wir den Salat, sprichwörtlich. Eine Mittenansammlung ohne Höhen und festen Untergrund. Es wurde versucht den fehlenden Untergrund mit Gewürzen aus der Subwooferkammer zu übertünchen, was „kräftig“ misslang. Die ganze moderne Technik der digital gesteuerten Kochplatten hatte nicht geholfen, einige grundlegende Fehler des Suppenkochens zu vermeiden. Unser Hilfs-Linguini, Gruppenmitglied Diskus_GL, war schon seit Jahren auf der Suche nach dem richtigen Rezept, allein hat er es jedoch nie gefunden, das stand nun fest. Unser grüner Gewürzmengen-Messer zeigte wie es hätte sein sollen, aber nicht war. Eine Messung am Hörplatz mit JustOct bestätigte im Grunde dieses Verhalten.

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So gibt es keinen Michelin-Stern, das war klar. Es begann ein langer Weg der Suche, eine Reise der Worte, Ideen und Gedanken, wie das Gericht in der Taverne von Diskus_GL zu retten war. Eines fiel dann auch direkt auf, wenn die Kochplatten soweit auseinander sind, der Tisch so lang, Hörentfernung 5m, das die Suppe kalt ist wenn sie beim Gast ankommt, somit sollte man zunächst die Innenraumeinrichtung der Taverne überprüfen. Also hat Diskus_GL herumgeschoben, neu ausgerichtet und aufgestellt, ausprobiert, für schlecht befunden, neu ausprobiert. Irgendwann bekamen wir dann mit, dass er zuversichtlicher wirkte, die Angelegenheit in den Griff zu bekommen.

Ursprünglicher Stand am Tag des erst Besuches

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Nach der ersten Veränderung

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Eigene Messung von Diskus_GL, schon eine Verbesserung im Grundtonbereich

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Dann machte Diskus_GL etwas, für seinen Werdegang sehr wichtiges: Er probierte die Suppe auch in einem anderen Lokal, dem „Chez Lautsprecher Karl“, einem offenbar (nach seiner Aussage) sehr guten, kleinen Klang-Restaurant. O-Ton von Diskus_GL nach dem Besuch bei Lautsprecher Karl:

„“Für mich war es schon eine Offenbarung zu hören, was mit den Manger Wandlern noch möglich ist!““

Er begab sich auch daran, seine Kochelektronik und die Steuerungssoftware zu hinterfragen. Vorher etwas wild und planlos zusammengestellt, man hatte mal hier und mal dort was gelesen, kam langsam Linie in die Sache. Damit die Leser nicht gelangweilt diesen über ein Jahr dauernden Prozess verfolgen müssen, eine kleine Zusammenfassung von Diskus_GL:

  1. Die Aufstellung der Boxen und der Raum wurden optimiert (freier, besser ausgerichtet und der Raum mit Teppichen etwas bedämpft).
  2. Die Manger Wandler werden höher und steiler getrennt (bei 400Hz/18db/Okt. – was eine deutlich lautere Wiedergabe ermöglicht und die Wiedergabeeigenschaften des Manger Schallwandlers verbessert.)
  3. DIRAC (Roomkorrektion-Programm) sorgt für tonale Ausgewogenheit, Optimierung im Zeitbereich und Minimierung von Raumeinflüssen

Einen sehr großen Schritt machte der neue „Spitzenkoch“ unserer Meinung nach damit, dass er seinen Bass-Grundtonbereich deutlich verbesserte. Es wird immer wieder unterschätzt, welch große Wirkung dieses oft stiefmütterlich behandelte Gewürz nachher im fertigen Gericht hat. Er verwendet nun für den gesamten Tiefton- und Grundtonbereich einen HSB-21, lässt den Manger-Teller nur noch das machen was er wirklich kann, nämlich der Suppe ab 400 Hz das aromatische Bouquet zu geben. Ein weiterer Umbau, eine neue digitale, elektronische Frequenzweiche runden nun den feinen Geschmack der Suppe ab. Diskus_GL beschreibt das so:

  1. Eine miniDSP übernimmt zudem jetzt auch die DA-Wandlung (vorher war mal ein NuForce Icon HDP dafür da).
  2. Zwei HSB21 je in 130 Liter CB sorgen für flächige Anregung im Bassbereich und damit für eine Verbesserung der räumlichen Abbildung und Tiefenstaffelung und für eine sehr realistische Tieftonwiedergabe.

Jede dieser Änderungen ergab eine hörbare Verbesserung – aber erst alles zusammen ergibt dieses phantastische Hörerlebnis!

Hinter den Quellen (Mac) arbeitet also das miniDSP, verteilt die Signale auf den vorderen Manger, den hinteren Manger (in jeder Box) und den HSB-21. Dabei wird der hintere Manger im Diskus nach Aussage von Diskus_GL um 13 dB leiser angesteuert. Ein erneuter, kompletter Umbau des Hörraumes brachte eine weitere Verbesserung. So sieht es nun aus:

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Der Tieftonbereich bis 400Hz wird von einer Box pro Seite, mit 21″ Chassis übernommen

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Damit die „Koffer“ nicht so auffallen, wurden sie in Form eines Flugbegleitungs-Trolleys gebaut

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hat funktioniert, optisch wirkt das so…

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Hinter dem Manger Diskus kaum auffällig

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Nun der Übertragungsbereich der Tiefton-Trolleys, zunächst ungefiltert.

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Und nun gefiltert.

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as hat die ganze Kochschule jetzt gebracht, ist die Suppe besser geworden oder schmeckt sie immer noch nach Wasser? Haben wir es hier mit einem weiteren hochtechnisierten Gericht zu tun, das zwar den Magen füllt, aber nicht wirklich glücklich macht? Zunächst die Gesamtmessung ohne Room-Correction DIRAC.

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Das ist doch jetzt ein wesentlich harmonischeres Bild als noch am Tag des Erstbesuches. Da fehlt uns jetzt nur noch die neutrale, „gewedelte“ Messung am Ess(Hör)platz um feststellen zu können ob die Suppe nun richtig gewürzt ist.

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Ein ziemlich perfektes Endergebnis, welches sich im Hörtest dann auch zeigt. Hier nun noch die rechte Kombination mit und ohne Entzerrung

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Zum Schluss beide Kombinationen in der Vorläufigen Endversion

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Dazu noch die ziemlich perfekte Impulsantwort

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Mit diesem Rezept wird Linguini wohl in Zukunft sein Restaurant in Schwung halten und die ein oder andere minimale Änderungen an den Gewürzen werden sicher noch Verfeinerungen bringen

Aber wie schmeckt die Suppe denn jetzt? Dazu ein paar Restaurant-Kritiker Meinungen:

FlorianK:

Die Lautsprecher klingen unaufdringlich. Anfangs dachte ich – hier fehlt deutlich Bass. Anfangs eben. Aufgelegt haben wir verschiedene Scheiben von Jazz bis Rock und Pop.
Was auffiel: Völlig entspannte Wiedergabe aller Scheiben. Soll auch so sein oder ? Aber mal ehrlich – bei jedem von uns finden sich Scheiben die man nur hört wenn die Schwiegermutter so langsam Richtung Haustür befördert werden soll. Aber – bei Joachims Aufstellung wird sie noch länger bleiben um endlich ihre völlig ….. bescheiden aufgenommenen Scheiben zu hören. Wirklich auffiel war, dass Scheiben wie z.B. Supertramp usw., die teilweise sehr schlecht aufgenommen waren, hier deutlich gewannen. Ich habe teilweise auf die Stellen gewartet – man kennt sie ja – an denen man dann weiß, jetzt wird’s haarig. Nun – das blieb oft aus.

Die Konstellation von Diskus_GL blieb jederzeit Chef der Wiedergabe

ExDreamAudio:

Der Manger hat an diesem Abend auch mir zum ersten mal seit langer Zeit wieder gezeigt was in ihm steckt, so man ihn denn auch richtig einsetzt. Supertramp hatte ich schon lange nicht mehr so überzeugend gehört, obwohl die Aufnahme nichts weltbewegendes hat, 10CC, Grace Jones………..
Ich habe mich irgendwann dabei erwischt das es mir nicht mehr um Technik ging, eher um Musik hören, Musik neu zu entdecken. Das muss doch das Ziel sein?

BertramXXL

Das, was uns Diskus_GL am letzten Freitag präsentiert hat, ist der qualitativ größte Evolutionssprung, den wir bisher hören durften!!
…..haben wir bei Joachims Manger Boxen alle schön den Schnabel gehalten und nur noch gierig der Musik gelauscht …..
Ich habe es für eine Art Naturgesetz gehalten, dass man mit Boxen, die sehr hochwertig sind, keine mittelprächtigen Aufnahmen mehr mit Genuss hören kann. Und nun kommt der Diskus_GL mit seinen Manger-FAST um die Ecke und pulverisiert meine Erfahrungen.
…..aber ich muss noch was zum Sweetspot sagen: Den gibt’s zwar durchaus, aber es ist kein ,,Spot“ – eher eine Area . Ja ich weiß, die Physik ist gegen mich und alle bisherigen Erfahrungen mit den MSW ebenfalls . Aber sei es die Dirac Messung über einen größeren Hörbereich oder die Dipolabstrahlung der Diskusse oder das ziemlich große Raumvolumen und damit einhergehend eine Menge Diffusschall oder alles Drei -egal, die Räumlichkeit ist einfach super und einzelne Schallereignisse sind stabil und leicht zu unterscheiden.

……wenn die Test’s mit Theo und Pico genauso überzeugend ausfallen wie das Hörerlebnis bei Dir – dann werde ich auch Mitglied im Manger Owners/Lovers Club!

Damit ist klar, der Laden von Diskus_GL bekommt einen Michelin Stern für seine tolle Klangsuppe. Folgend können sich die Interessierten noch das Grundschema des Rezeptes herunterladen oder vielleicht im zur Zeit über 35 seitigen Rezeptbuch zur Entstehung des Süppchens blättern, welches mittlerweile sogar bei sixmoons in Amerika aufgefallen ist.

Gratulation zum gelungenen Kochkurs