Erfahrungsberichte

Erfahrungsbericht Visaton Admin im Visaton Forum

Ein großer Dank geht auch an Thomas und Theo von HiFi-Selbstbau. Die Vorführung des Dirac Systems war äußerst überzeugend und teilweise etwas schockierend, wie vergleichsweise „einfach“ man einen katastrophalen Raum mit Elektronik optimieren kann. Ich war auf jeden Fall beeindruckt. Nochmal zur Erinnerung: 1,2 sec. Nachhallzeit im mittleren Frequenzbereich! Die Stimmwiedergabe beim Solo Stück von „Sting“ schwankte von „Matsch-Klangbrei“ (Anmerkung: ohne Dirac) zu „vernünftige Bühnenabbildung“ (mit Dirac).

 

Erfahrungsbericht auf Ken Rockwell Audio

 

Erfahrungsbericht des Sysiphus im HiFi-Selbstbau Forum

Freunde,

ich bin wg. Dirac auf Laptop/J.River umgestiegen, was so schon eine feine Sache ist. Ich habe nun am WE meine TRIO mit Aktivweiche mit der Dirac-Testversion gehört.

Die Kalibrierkurve zu messen war von der Menüführung her simpel. Wer schon viele Lautsprechermessungen gemacht hat und sein Equipment kennt wird damit Null Probleme haben. Kalibrieren dürfte aber auch für Newbies kein wirkliches Problem sein.

Dirac zum Laufen zu bringen war dann definitiv nicht simpel. Obwohl ich ein Soundkartenfuchs bin, habe ich 1.5 h Stunden benötigt, bis klar war, dass Dirac meine Soundkarte (M-Audio Fast Track Pro) über den ASIO-Treiber und nicht über den sonst IMMER funktionierenden Treiber ‚Fast Track Line1/2‘ ansprechen möchte. die Tatsache, dass J.River im Windows-Auto-Start-Up sofort hochlief dürfte die Sache nicht einfacher gemacht haben. Der Tipp im Manual erst mal eine kleine Anwendung laufen zu lassen war ein Durchbruch. Nachdem es mit Audacity lief, funktionierte alles andere auch. An den Schwierigkeiten gebe ich nicht Dirac die Schuld. Das Zusammenspiel von Windows & J.River & Dirac & Kartentreiber ist halt nicht trivial.

Ich wurde durch den Klang für die Mühe entschädigt. 1. Eindruck – Räumlichkeit wie festgenagelt, aber ohne Aura, eher kleine Bühne. Das kannte ich von der exakt eingemessenen TRIO schon, allerdings dauerte das Einstellen mehrere Stunden und nicht nur Sekunden wie mit Dirac.

2. Eindruck – Tonal sehr ausgeglichen. Eine so glatte Frequenzgangkurve ist mit konventionellen Mitteln in der Praxis nicht zu erzielen. Zielkurve war eine Gerade mit -3.0 dB/Dekade und Abflachung bei 50 Hz. Unterhalb der -3 dB-Frequenz des TT wurde nicht mehr korrigiert. Das war die Kurve, die in meinem Raum immer gut funktioniert hat.

3. Bleibende Eindrücke – Die Verständlichkeit von Stimmen ist mit Dirac deutlich besser, alles Impulshafte kommt knackiger. Über lange Zeit gehört empfand ich das Klangbild deutlich detailreicher ohne dabei zu nerven. Das hatte ich zuvor noch nie so gehört. Normalerweise muss man für mehr Details irgendeinen Tod an einer anderen Stelle sterben. Der übliche Tradeoff, dass einige Aufnahmen mit einer besseren Anlage zu Schrott werden blieb aus. Lediglich einige sehr trockene Aufnahmen klingen nun wie Knäckebrot (Wasa hat sicher eine Fabrik in Uppsala).

Ich habe schon viel Geld für HiFi versenkt, selten habe ich eine so gute Klangverbesserung pro Euro gehört. Wenn die Stereoversion dann endlich kommt, bin ich der erste Kunde.

Grüße von Sysiphus

09.09.2013

 

Erfahrungsbericht des Users Daniel U. (Kunde des Hauses per Mail)

Also ein kleiner Bericht:

Die Software verträgt sich sogar mit dem asynchronen Modus meines neuen DAC´s. Es ist übrigens ein T+A DAC 8. Und der war schon ohne Dirac unfassbar gut, weil er durch diesen asynchronen Modus dem Laptop seinen Takt aufzwingt und den doch recht starken USB-Jitter vollständig eliminiert.

Ich behaupte nun, dass kein Player dieser Welt der Kombination aus Laptop – foobar mit wasapi – Dirac RCS – T+A DAC 8 auch nur ansatzweise gefährlich werden kann. Was da nun an Detailreichtum aus meinen Dynaudio Audience 122 zu Tage gebracht wird ist geradezu unfassbar. Es war wie gesagt schon ein deutlicher Sprung von meinem alten Wandler auf den T+A, nur was Dirac jetzt noch alles verbessert ist unglaublich.

Und es spielt momentan auch noch die Einstellung aus der Testversion. Ich werde die nächsten Tage eine neue Messung starten und weiter testen, was noch geht. Und da geht bestimmt noch was.

Fazit:
Es gibt für Leute, die als Musikquelle den PC nutzen, keine bessere und vor allem billigere Lösung, um das Potenzial der Anlage zu Tage zu bringen, als diese Software. Da ist Ihnen ein ganz großer Wurf gelungen.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel U,,,,,,,

12.09.2013

 

Ja, wie erwartet hat alles problemlos funktioniert. Das Zusammenspiel des xtz-Mikros mit Dirac ist pure Automatik. Nur bei einem Schritt der Prozedur musste ich von den vorgeschlagenen Einstellungen abweichen: mit dem von Dirac vorgeschlagenen ASIO-Treiber der externen Soundkarte (meridian explorer) konnte Dirac keine Testmessungen machen für den Pegel der Einmessungen. Es kam schlicht kein Rauschen aus den Lautsprechern. Einmal zurück und in Dirac den anderen Treiber für die Soundkarte ausgewählt, war alles OK.

Das Ergebnis: Eine tolle Software. Aber das hatte ich nach den Forenbeiträgen ja schon erwartet. Meine beiden bekannten Probleme sind glattgebügelt (stehende Welle bei 70 hz und übertriebene Höhen jenseits der 10 khz). Was ich so nicht erwartet hätte:

– Die Konturen sind angenehm deutlicher geworden bei der Abbildung verschiedener Instrumente, Stimmen. Stimmwiedergabe hat mE besonders profitiert.

– Anders als bei anderen Einmessverfahren, die ich bisher probiert habe, ist die Verbesserung an vielen Stellen im Raum zu bemerken, nicht nur in meinem Hörsessel.

Gratulieren Sie bitte den Schweden von mir.

Die Summe für die Vollversion habe ich gerade an Sie überwiesen.

Bitte schreiben Sie mir, was ich denn jetzt genau tun soll, um die Vollversion zu erhalten. Heute oder morgen läuft meine Testversion aus.

Und vielen Dank für die gute Beratung.

Lothar O.

 

Erfahrungsbericht des Users M.K.M=Speedy aus dem HiFi-Forum

Ich kann gar nicht mehr aufhören mit Musik hören, obwohl ich noch andere Sachen zu tun hätte
Man hört den Subwoofer bei Dance/Techno Musik überhaupt garnicht mehr heraus.
Es drückt einfach zentral von Vorne.
Bei Rock ist der Bass teilweise etwas mau aber man kann ja seine Frequenzkurve abstimmen wie man will, Octave, ab wann und wie viel.
Bis +8db bekomm ich auch eine bolzgerade Anhebung hin.

Demletzt eine Nubert Anlage mit den dicken Nubox und Aw1000 gehört.
Da hat halt garnix zusammengepasst.
Der Sub hat nur gerumst und kam immer zu spät und die Standboxen haben nur so vor sich hingebrummt im Bass.
War halt alles Andere als gut aufgestellt.
Da hab ich mal wieder gesehen was die Aufstellung schon ausmacht.

Im direkten Vergleich hört sich meine Anlage nun an wie High End.
Und das sind ja nur alte Vector 77 die ordentlich schon was mitmachen mussten.
Und endlich hat sich mein Visaton Sub bewährt den ich schon mal komplett neu gebaut habe.
Ich kanns immer noch nich glauben wie gut er sich bei schnellen Basswechseln ins Klangbild einfügt.
Total musikalisch das Teil aber trotzdem ordentlich Power dahinter.

21.08.2012

 

Erfahrungsbericht des Users Discus_GL aus dem Diy-HiFi-Forum

Hallo zusammen,

habe gestern erstmals etwas länger mit unterschiedlicher Musik und an unterschiedlichen Sitzplätzen in meinem Wohnzimmer mit und ohne DIRAC gehört. Vorher drei völlig unterschiedliche Hörplätze vermessen und verschiedene Filter erstellt (für die drei Sitzplätze jeweils mit unterschiedlicher Bassanhebung und Höhenabsenkung).

  • Die Vermessung und Filtererstellung geht schnell und sehr einfach – die Bedienung des Programms ist wirklich simpel und intuitiv.
    Im DIRAC Player dann 4 Filter geladen und gehört…
  • Das Ergebnis: mit DIRAC klingt alles perfekter und stimmiger. „Härten“ oder tonale „Überspitzungen“ die bislang bei einigen Musikstücken (Frauenstimmen, Saxophon o. ä…) vorkamen, sind weg! Und das auf allen Hörplätzen!!!
  • Selbst wenn nicht die Filterkurve für den jeweiligen Hörplatz eingestellt ist klingt es merklich besser – die entsprechende Filterung gibt dann noch ein bisschen bessere Mittenlokalisation.
  • Im Bassbereich klingt es mit DIRAC „tockener“ und sauberer, wenn auch etwas „dünner“ – aber ich denke vorher war es mit Raummoden zuviel. Jedenfalls klingt es jetzt deutlich „runder“.
  • Die räumliche Abbildung ist ebenfalls präziser und realistischer geworden.

    Kurz gesagt, DIRAC überzeugt mich in jeder Hinsicht.

    Dass der Raum und seine „Tonalität“ bzw. eine tonale Ausgewogenheit, einen so wesentlichen Einfluss auf die Wiedergabe hat, habe ich lange auch nicht geglaubt. ……….

    Noch ein Wort zur „Investition“, denn für rund 600 Euro (DIRAC -25% plus XTZ-Mic) hätte ich auch neue Hardware kaufen können:
    Meiner Einschätzung nach, ist dieses Maß an Verbesserung bei mir auf „herkömmlichen“ Wege nicht zu erreichen (mal von Umzug in einen optimierten Hörraum abgesehen). Weder neue Endstufen, neuer DAC, neue Kabel oder andere „Hardware“ hätten das gebracht – der ungünstige Raum wäre ja geblieben. In meiner HiFi-Geschichte gab es bisher auch wenig, was ein solches Maß an „Verbesserung“ brachte (…die Manger-Wandler waren seinerzeit so was…) – aber manches kostete deutlich mehr als DIRAC.

    PS.:
    In einem anderen Forum wird auch die Installation und Stabilität von DIRAC besprochen – bei mir läuft die DIRAC-Vollversion (1.0) auf einem schwarzen MacBook mit OS 10.7, iTunes und PureMusic bislang sehr stabil und völlig problemlos.
    Auf einem Unibody-MacBook (erste Serie) mit OS 10.5 stürzte die Demo-Version beim Speichern der Filter hin und wieder ab. Beim zweiten Anlauf klappte es dann und ich konnte problemlos hören (der Player lief stabil).
    Beim Mac hilft es oft, von Zeit zu Zeit die Zugriffsrechte zu reparieren (Festplattendienstprogramm -> Laufwerke überprüfen).
    Bei mir war übrigens auch der Ordner „User/Library“ unsichtbar – hierhin unter „Application Support/DIRAC“ werden die Filter und Projektdateien von DIRAC gespeichert – wenn man diesen Ordner sichtbar macht (Terminal-Befehl: „chflags nohidden ~/Library“), gelangt man auch zu den entsprechenden Dateien – wenn man es denn braucht ;-)).

20.06.2012

 

Erfahrungsbericht des Users mussigg aus dem Diy-HiFi-Forum

  • Die Raumabbildung wurde deutlich kleiner, realistischer und vor allem schärfer. Stimmen sind nicht mehr so aufgeblasen, Gitarren haben eine realistischere Größe, Chöre lassen sich deutlicher in Einzelstimmen auflösen.
  • Der Raum gewinnt klar in der Tiefe, besonders z.B. bei den Chesky-Aufnahmen in einer Kirche. Weiteres Musterbeispiel: „Jazz in the Pawnshop“. Auf einmal ist die dritte Dimension da!
  • Die Raummoden sind deutlich reduziert. Ich versuche das noch mal über eine Messung zu verifizieren. Der Bass wirkt damit schwächer, weniger präsent, aber gleichzeitig präziser. Bassläufe bis in den Keller sind ohne größere Pegelunterschiede nachvollziehbar.
  • Die Tonalität hat sich nicht wesentlich geändert. Das wundert mich etwas, hat sich in Stuttgart doch bei geringeren Unterschieden zwischen der unkorrigierten und der korrigierten Frequenzgänge tonal doch viel getan. Bei mir sind Berge und Täler im akustisch wichtigen Bereich jetzt ausgeglichen, aber mit geringeren tonalen Änderungen.
  • Die Detailauflösung wird besser. Durch die schwächeren Moden und wohl auch weitere Effekte lassen sich feine Details oder auch Abklingvorgänge besser verfolgen. Beispiel: Patricia Barber: „Ode to Billy Joe“. Hallig aufgenommen, die Stimme ist aber auf einmal nicht im Hallnebel versunken sondern steht klar ausgeleuchtet davor und klingt lange nach.
  • Die Zielkurve ist eine schöne Sache. Ich habe gleich mal verschiedene Filter berechnet, mit leichter Loudness-Charakteristik für’s Leisehören und flach/leicht abfallend für höhere Lautstärken.
  • Die Korrektur wirkt sich je nach Hörplatz unterschiedlich aus. Ich habe mehrere Plätze ausprobiert und jeweils für diesen Platz gemessen und gefiltert. Eine gewisse Abweichung vom Stereodreieck lässt sich korrigieren, am saubersten klingt’s aber in der klassischen Position.

20.11.2011

 

Erfahrungsbericht des Users ingo74 aus dem HiFi-Forum

2 Responses

    1. Hallo DC,

      weil die Menschen nicht viel schreiben wenn es Positives zu berichten gibt. Aber sehr eifrig wenn mal etwas schief läuft und das auch ohne vorher beim Lieferanten nachgefragt zu haben.
      Zudem ist es extrem viel Arbeit sich durch die Foren zu lesen und Kommentare heraus zu suchen, die Kommentarfunktion hier wird leider nicht benutzt obwohl es so einfach ist.

      MfG
      Icy-Medien GmbH

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